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13. August 2009

Roomba 580 / Ladestation

Was macht jemand, der Roboter für militärische und industrielle Anwendungen baut? Klar - er entwickelt einen Staubsauger. Und was ist jemand, der lieber am Balkon sitzt, als mit einem Schlauch in der Hand auf Staubjagd durch die Wohnung zu hirschen? Klar - er ist der ideale Kunde. Deswegen ab zu Red Zac und einen iRobot Roomba 580 mitgenommen. Man bekommt eine etwa 7cm hohe Diskusscheibe (natürlich in Verpackung) in die Hand gedrückt und wundert sich, dass sie zum Werfen zu schwer ist. Also heisst es, alles auspacken, aufstellen und ab an die Ladestation für den Akku mit dem runden Ding. Für die mitgelieferten Lighthouses sind Batterien erforderlich (wen's interessiert). 16 Stunden später ist das UFO dann bereit für den Einsatz. Wer sich nun schreckt ob der Ladezeit: üblicherweise ist der Akku in etwa 2-4 Stunden vollständig aufgeladen; die erste Ladung sollte trotzdem über Nacht erfolgen.

Funktioniert das denn?

Im Grunde ja, wenn man einige - nicht unwesentliche - Regeln beachtet:

Roomba 580 / wartbare Teile

Roomba 580 / Lighthouse, Virtual Wall

Beachtet man diese Regeln und findet Lösungen für bisherige Gewohnheiten und besondere infrastrukturelle Anforderungen der Wohnung an eine selbstfahrende, mehr oder weniger "mitdenkendes" Maschine (unter anderem durch die Verwendung der mitgelieferten Sender als Lighthouses und Virtual Walls), dann kann man sich beruhigt auf den Balkon setzen, Roomba seine (zeitlich vorprogrammierbare) Arbeit machen und sich den Kaffee gut schmecken lassen. Und wenn man meint, dass Roomba eine Stelle bereits gereinigt hat oder völlig chaotisch seine Wege zu wählen scheint - Roomba ist selten an der eigenen Meinung interessiert.