1. Mai 2009
Locker flockig sollte es werden, gemütlich und entspannend, Wind sollte anstelle von Schweiss die Haut liebkosen. Soweit der Plan, auf die Seegrube bei Innsbruck zu fahren (von der Hungerburg mit der Gondel natürlich) und dann gemütlich herunterzuspazieren. Wie so oft, kommt es anders, als geplant.
Naturverbundenheit
Die Seegrube und die Wege hinauf könnte man mit dem Schlagwort "Natur gibt es da auch" klassifizieren. Was im Winter zum Schifahren einlädt, ist im Sommer eine Alternative zum Fitness-Studio und es verwundert, dass es keine Ordner entlang der gewundenen Wege auf die Seegrube gibt, die den Individualverkehr bestehend aus Gesundheitsschuh-Touristen, Großfamilien, Mountainbikern, Läufern und anderen, regeln. Kurzum: die einzige Zeit, in der es Richtung Seegrube etwas ruhiger zugeht, ist kurz vor bzw. kurz nach der Wintersaison.
Bergschuh-Figeln
Auf der Seegrube angekommen, fanden wir uns umringt von ... Personen in Schianzügen und uns wurde klar, dass der Weg hinunter nur durch den Schnee führt. Nachdem die Firngleiter auch nicht viel länger sind als Bergschuhe, bestand eine theoretische Möglichkeit, daß das ganz gut funktionieren könnte. Und tatsächlich - wenn man mal nicht bis zur Hüfte im Schnee steckte oder in diesem lag, weil man das Gleichgewicht verlor, dann ging es zügig die Hänge hinunter. Ein vergnügliches Erleben - zwar nicht ganz unanstrengend, aber dennoch möcht ich's nicht missen.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |








