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06. März 2008

Ist der Mann mit den Kohlen auch für die behagliche Wärme zuständig, die in einem aufsteigt, wenn man gemütlich am Kachelofen lehnt und einen heissen Tee zu sich nimmt? Oder anders formuliert: Wer definiert die moralische Grenze, bis zu der ich meine eigene Dummheit ausdehnen kann, ohne dass sich mein Dienstleister das rostige Gurkerl durchs Knie schiebt?

Lautet die Antwort auf diese Frage: "Die Grenze wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt.", dann hoffe ich auf eine grosse Menge an Suiziden unter Dienstleistern sowie auf eine noch grössere Menge derselben in der Folge unter deren Kunden. Lautet die Antwort auf diese Frage: "Die Grenze wird durch die Interaktion zwischen Kunde und Dienstleister bestimmt.", dann empfehle ich all jenen, die bereits losgerannt sind, um im zweiten Bildungsweg Leichenbestatter zu werden, umzukehren, da es wohl noch etwas Hoffnung gibt.

Wir alle sprechen von Qualität - ein Wort, das inzwischen zum Inbegriff eines Traumes, den jeder hat, sich aber keiner (monetär) verwirklichen will, geworden ist - doch wer sichert dem Dienstleister die Qualität des Kunden, auf den er trifft?

Stichwort ECDL. Nuff said.