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19. Februar 2008 (später)

Und es bewegt sich doch: Es ist einfach schön zu merken, dass manche Dinge nicht umsonst sind. So ergangen beim gezwungenen Test (*hust*) der Systemwiederherstellungsfunktion. Da macht man Tag ein, Tag aus Systemwiederherstellungspunkte und hat keine Ahnung, wofür diese Dinger eigentlich sind. Man überwacht Laufwerke und ganz tief drinnen denkt man sich: is ja eh alles für die Fisch.

Und dann kommt der Tag. Er kündigt sich bereits durchs Wetter an: viel zu warm für die Jahreszeit. Man steht viel zu früh auf und dann trifft es einen. Die datei ws_32.dll und ihr näherer Dunstkreis haben ein Problem, so wird einem berichtet.

Nu ist es aus. Netzwerk im Eimer. Kein DHCP Server, kein Ping, kein TCP/IP, kein gar nix. Paralyse. Abgesicherter Modus. Ok. Abgesicherter Modus mit Netzwerk. Problem. Kalte schauer rieseln über den Rücken. Man denkt an den blauen Textbildschirm der Windows-Reparatur und an seine Konsequenzen. Das Schlucken fällt schwer. Man ruft Menüs auf, die man sonst nur vom Hörensagen kennt.

Systemwiederherstellung. Ok. Drücken wir mal drauf. Fatalistisch, wie man zu diesem Zeitpunkt bereits ist, erwartet man sowieso bei jedem Mausklick eine Blue Screen. Ein kalender? Hmm. Öhm. ... oh. Hmm. Da ... ja ... genau! Fatalismus wandelt sich in die bei derterministischen Maschinen sinnloseste Emotion: Hoffnung. Auswählen. Neustart. Nein, nein, ich will es gar nicht sehen, ob es funktioniert. Mist keiner da, der mirs zeigen könnte. Hmm, ja, Virendefinitionen sind nicht wiederhergestellt. Who cares. Kann man ja aktualisieren. Ja ... nun ... Netzwerk? Oi ... ist ja alles da, wie man es in der Früh mit verschwollenen Augen vorgefunden hat. Die spannung fällt ab. Die Zeit läuft weiter. Das Leben macht wieder Sinn.