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24. August 2008

Vorbei mit der Ruhe. Faul und behäbig ist vorbei, es muss wieder etwas getan werden. Aber nicht zuviel, bitteschön. Ergo soll es eine gemütliche Wanderung sein, die trotzdem nicht zu fad wird. da bietet sich doch sofort die Wolfsklamm in der Nähe von Stans an. Und damit der Korpus auch nach der Klamm etwas zu tun hat, gehts noch nach St. Georgenberg und über Schloss Tratzberg retour nach Stans. Wer sich nun fragt, wo denn Stans sei, dem sei mitgeteilt, dass es sich etwas nördlich von Schwaz in Tirol befindet. Auf der Autobahn einfach bei Schwaz abfahren und dann ist Stans bereits angeschrieben. Im Ort selbst finden sich dann Schilder, die auf den Parkplatz bei der Wolfsklamm hinweisen. Dieser ist - wohlgemerkt, dieses Thema hatten wir ja schon zur Genüge - nicht gratis, sondern kostet etwa 3,-- pro Tag. Zu unserem Glück war er jedoch so hemmungslos überfüllt, dass wir uns im Ort ein Plätzchen suchen mussten.

Wolfsklamm

Der Weg in die Wolfsklamm beginnt quasi gleich hinter dem Parkplatz und alsbald erreicht man ein Mauthäuschen, in dem dann weitere 3,-- pro Person abzulegen sind. Dafür bekommt man auch eine papierene Eintrittskarte in die Klamm. Jucheissassa. Die Klamm selbst hat man in etwa 35-40 Minuten durch, wenn man nicht zuviel Mit-/Gegenverkehr hat oder zu oft die Eindrücke des wild tosenden Stanser Baches auf sich wirken lässt. Man geht überwiegend auf mehr oder weniger feuchten Holzplanken und hat auf der einen Seite meist ein Holzgeländer und auf der anderen Seite ein Stahlseil. Wenn man nicht zuviel in die Brandung guggt, dann rutscht man auch nicht aus und das Durchwandern gestaltet sich zu einem kühl erfrischenden Erlebnis (wobei nur an ganz wenigen Stellen die Gefahr gegeben ist, dass man nass wird - dies für die Leute, die für heuer bereits geduscht haben...).

St. Georgenberg

Die Benediktinerabtei St. Georgenberg liegt sozusagen am oberen Ende der Wolfsklamm und man kann sie dank der ausführlichen Beschilderungen und Kreuzwegstationen gar nicht verfehlen. Wir sind allerdings nur bis zur überdachten Holzbrücke gegangen, die den "Abteiberg" mit dem Rest der Welt verbindet. Von der Brücke oder der Abtei, je nachdem, geht es auf dem gleichen Weg retour und dann kann man sich aussuchen, was man machen möchte. Man kann A) wieder durch die Wolfsklamm absteigen oder B) auf einer Forststrasse neben der Klamm nach Stams gelangen oder man geht C) Richtung Maria Tax und Schloss Tratzberg weiter. Wir entschieden uns für Variante C.

Schloss Tratzberg

Viele Wege führen nach Schloss Tratzberg. Manche schöner als andere. Wir hielten uns an die Beschilderungen und gingen so einen kleinen Teil des Weges auf einer asphaltierten Strasse - leider. Erst beim Rückweg nach Stans entdeckten wir den Waldweg, der recht schön am Hang entlang Richtung Stans führt. Das Schloss selbst erreicht man von der Wegkreuzung bei St. Georgenberg nach etwa 1-1,5 Stunden. Wohlgemerkt - das Schloss - nicht das Wirtsgehäuse, denn letzteres befindet sich ein gutes Stück unterhalb des Schlosses (ca. 15 min. Fussmarsch). Vom Schloss selbst, das man sich geführt ansehen kann, geht es etwas auf der asphaltierten Strasse bergab und dann nach rechts auf einen Wiesenweg, der als Weg nach Stans angeschrieben ist. Diesem folgt man vorerst über Wiedewiesen, dann in den Wald hinein; immer am Hang bleibend. Erst gegen Ende des Weges erfolgt der Abstieg nach Stans und somit wieder zum Parkplatz bei der Wolfsklamm, von wo man ausgegangen ist.

GPS-Track

Stans / Wolfsklamm Profil

Nebenstehend findet sich das Höhenprofil unserer Wanderung. Ebenso gibt es den dazupassenden GPS-Track im GPS Exchange Format (.gpx): Wolfsklamm GPS Track (.gpx, gezippt) [7 KB] . Zu beachten ist, dass die Verwendung dieser GPS-Daten auf eigene Gefahr erfolgt. In engen Tälern, wie z.B. der Wolfsklamm ist nicht immer die notwendige Sichtverbindung zu den Satelliten gegeben, wodurch Ungenauigkeiten auftreten können. In diesem Sinne: GPS gut, Zurechtfinden ohne GPS: besser...